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"Das Herzstück des Ventils" Das Herzstück des Ventils ist der Ventileinsatz, der mithilfe der Rückstromklappe das Aufpumpen und die Druckmessung ermöglicht.
VENTILEINSÄTZE - BESCHREIBUNG UND ANWENDUNGSBEREICHE
DIE 3 WICHTGSTEN BAUTEILE EINES VENTILEINSATZES:
- Ventilbrücke: ermöglicht das Festschrauben des Einsatzes in seiner Lagerung
- Ventildichtung: sorgt für statische Dichtheit des Ventilkörpers
- Ventilklappe und Feder: ermöglichen das Ein- und Auslassen der Flüssigkeit bzw. des Gases und sorgen für Dichtheit unter Druck in Ruhestellung des Ventils
Beispiele für verwendete Stoffe und Ausführungen: Stoffe: Messing, Edelstahl, Elastomer Dichtung: Polychloropren, Nitril-Butadien, hydriertes Nitril-Butadien, Fluorkohlenstoff, EDPM Ausführung: unbehandelt, verzinnt, verkupfert und verzinnt
Anwendungsbeispiele entsprechend des Models: Luft, Stickstoff, R12, R22, R134a, Öle, Halon, SF6, Kraftstoff, Butan, Propan
MERKMALE EINES VENTILEINSATZES: Ventileinsätze unterscheiden sich durch bestimmte Merkmale, die je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausfallen und grundsätzlich vom verwendeten Stoff, der Ausführung und der Konzeption des jeweiligen Ventileinsatzes abhängen.
- Ablösedruck:
Der Ablösedruck ist der Luftdruck, der benötigt wird, um den Widerstand der Feder zu überwinden, mit der die Ventilklappe geschlossen gehalten und das Entweichen der Luft ermöglicht wird.
- Öffnungsdruck:
Der Öffnungsdruck ist der Druck, der benötigt wird, um die Ventilklappe vollständig zu öffnen. Eine vollständiger Öffnung äußert sich durch ein starkes Entweichen der Luft.
- Durchflussleistung:
Die Durchflussleistung wird in Abpumprichtung unter einem Druck von 7 bar bei maximaler Ventilklappenöffnung und normaler Luftzufuhr gemessen.
- Minimaler Hub:
Der Öffnungsweg der Ventilklappe, der mindestens notwendig ist, um beispielsweise die für eine Druckmessung notwendige Mindestmenge an Luft entweichen zu lassen.
- Maximaler Hub:
(Nur gültig für kurze Ventileinsätze mit Feder oberhalb der Brücke des Ventils.) Der Öffnungsweg der Ventilklappe, der nicht überschritten werden sollte, um eine Beschädigung der Feder des Ventileinsatzes zu vermeiden.
- Betriebsdruck:
Der maximale Druck, unter dem die Ventilklappe angesteuert werden kann, ohne die Feder zu beschädigen. Unter statischen Bedingungen kann dieser Druck deutlich höher sein.
- Anzugsdrehmoment:
Das Anzugsdrehmoment, mit dem der Ventileinsatz angezogen werden muss, um Dichtheit zu erreichen.

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