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Geschichte
 
 

 

VON DAMALS BIS HEUTE

Der Anfang des heutigen Unternehmens Schrader geht auf das Jahr 1898 zurück, als die schweizer Firma DUBIED eine Zweigstelle im französischen Pontarlier eröffnet. Mit drei Arbeitern und einem Werksmeister werden in Pontarlier Fahrradreifenventile, Bolzen, Nieten und Schrauben hergestellt. Mit der Einführung des Produktionsverfahrens für Abstecharbeiten wird die kleine Fabrik schon bald zum Aushängeschild für den in dieser Region neuen Industriezweig. Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigt die Fabrik bereits 42 Arbeiter.

Die Industrie ist im Aufschwung: Im Jahr 1908 wird in der Rue de Salins eine komplett neue Fabrik gebaut und Dubied beginnt im selben Jahr mit der Produktion von Fahrradteilen und Nähmaschinen. In diesem Jahr zählt man bereits 90 Mitarbeiter.

Die Expansion der Firma kommt mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum Stillstand. Zwischen 1914 und 1918 werden die männlichen Arbeitskräfte mobilisiert und man widmet sich der Kriegsproduktion. Doch bereits im Jahr 1920 wird die Fabrik mit Montagebändern ausgestattet. Der Aufschwung hält an und 1931 produziert die Firma gewinnbringend. Mittlerweile arbeiten 530 Angestellte an der Produktion von Kühlschränken, Strickmaschinen, Zündkerzen für Fahrzeuge und Teile für die Rüstung.
1936 beschäftigt die Firma 700 Personen. Im selben Jahr wird eine Messinggießerei gegründet.

Doch 1939 erfährt man eine neue Unterbrechung. Die Firma wird beschlagnahmt und in den Dienst des Landes gestellt. Bis zu 1100 Personen, unter ihnen hauptsächlich Frauen, absolvieren eine Wochenarbeitszeit von 60 Stunden.

Nach Kriegsende bessert die Firma seine Werksausstattung nach und startet mit der Herstellung von Gummiventilen für Schläuche. 1950 steht das Unternehmen an der Spitze der Industrie seiner Region. Diese Stellung öffnet neue Perspektiven: DUBIED kauft SCOVILL-USA und nennt das Unternehmen SCHRADER.

In den darauf folgenden Jahren beschleunigt sich der Wachstum. In den 70er Jahren beginnt SCHRADER mit der Produktion schlauchloser Gummiventile für Pkw und seit 1980 ist SCHRADER mit einem Sortiment für Reifenreparaturteile (PRP) und dem elektronischen Reifenfüllgerät "DigitAir" auf dem Markt.

1984 übernimmt SCHRADER Frankreich seinen Konkurrenten Pingeot-Bardin und startet mit der Lizenzherstellung von Reifenfüllgeräten für Michelin. 1990 weitet das Unternehmen seine Produktion auf Ventile und Verbindungen für den Klima- und Einspritzbereich der Automobilbranche aus.

Im April 1998 erlebt man eine neue wichtige Entwicklung: Schrader Bridgeport International gehört von nun an der Holding TOMKINS (UK) an. Im selben Jahr feiert das Unternehmen sein 100jähriges Bestehen. Heute kennzeichnet sich das Unternehmen am Standort Pontarlier durch die in Serie produzierten Ventile für das SCHRADER Reifendruckkontrollsystem "RDKS" aus.

 
 
 
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